In Tokio hatten wir einiges vor, denn es gab noch ein paar Japan Erfahrungen, die wir bis dahin noch nicht gemacht hatten. Gleich am ersten Abend waren wir mit Simone aus der Schweiz Karaoke singen, und danach erwartete uns eine Nacht in einem Kapsel-Hotel. Wenn man in so einer Unterkunft nächtigt, gibt es nicht nur eine Kapsel, sondern auch einen Schlafanzug, Handtücher, Zahnbürste etc. Wieso gibt es hier zu einem relativ geringem Preis (ca. 25 Euro) und Komfort einen solchen Service? Die Frage beantwortete sich sozusagen von selbst, als sich eine schicke Buisness-Lady nach Mitternacht zusammen mit Birgit zum Schlafen fertig machte und vermutlich einfach den letzten Zug verpasst hatte. Die Kapsel-Hotels sind also nix für einen Wochenend-Urlauber, sondern hauptsächlich für Leute, die mal schnell eine Mütze Schlaf brauchen – ob nun für ein paar Stunden am Tag oder die komplette Nacht.
Wegen des regnerischen Wetters passten wir unsere Aktivitäten einfach an, stürzten uns morgens in die Rush Hour, schlürten Café bei Starbucks bei der Mega-Kreuzung in Shibuya, klapperten auf der Musikinstrumente-Strassen die Geschäfte ab und zogen um in ein richtiges Hostel.
Für Samstag hatten wir uns mit Dori, einem Japaner, den wir in Laos kennen gelernt hatten, verabredet. Bei traumhaftem Wetter war er ein einmaliger Tokyo-Guide, wir sahen jede Menge, plauderten ununterbrochen, lachten viel und genossen es, durch die vollkommen überfüllten Strassen zu schlendern.
Zusammen mit seiner Bekannten Aska dinnierten wir vom allerfeinsten im 14. Stock mit Blick über die anderen Hochhäuser und tranken einen Absacker in einer Bar, die wir alleine nie-und-nimmer gefunden hätten.
- In jedem der Räume befanden sich 24 Kapseln
- Blick in die Kapsel – quadratisch, praktisch, gut.
- Rollo runter und gute Nacht – so sah es von innen aus
- Guten Morgen Tokyo!
- In der Rush-Hour zählt jeder Millimeter
- Menschenmassen werden in die Wagons geschoben
- Birgit mit einer der Männer mit den weissen Handschuhen
- Wahrlich kein seltenes Bild – es wimmelt nur so vor Menschen
- Strassenzug bei der Shinyuku-Station
- Mode Gakuen Cocoon Tower
- Mehrstöckige Hochstrassen
- Geopferte Reisweinfässer im Meiji-Tempel
- Harajuka’s dicht bevölkerte Strassen
- Extrem cooler Klamottenladen, indem man die Shirts in Plastikzylindern kauft
- Aktive Werbung in Shibuya
- Im Restaurant wurde bei offener Küche gekocht
- Mit Dori und Aska beim Dinner
- Beste Aussicht zur fortgeschrittener Stunde

















